In der nächsten Stunde suchte ich, welche Vorstellungen das Christentum zum Thema Sterben hat. Auf einer Internetseite fand ich folgende Betrachtungsweisen:
-Leiden kann als Strafe oder Prüfung verstanden werden; das Leiden Unschuldiger wird dadurch nicht erklärt oder gerechtfertigt.
-Gott gibt dafür keine Gründe an, sondern stellt sich in dem leidenden und hingerichteten Jesus an die Seite aller Leidenden, begleitet sie und verlässt sie auch nicht im Tod.
-Das Leben hat einen Anfang und ein Ende. Es gibt keine Wiedergeburt, aber dem Gläubigen ist eine Auferstehung in eine andere Art des Lebens versprochen.
-Gott hält über das Leben jedes Menschen Gericht.
-Himmel bedeutet ein Leben nach dem Tod ohne Leid in der Nähe Gottes.
-Hölle ist eine Vorstellung, die sagen will: Das Leben ist ernst zu nehmen, man kann seine Chancen auch verspielen, die Liebe verraten, dem Hass in die Falle gehen.
-Manche Christen meinen, dass auch nach dem Tod noch Einsicht und Bekehrung möglich sind und ein Aufschub gewährt wird (Fegefeuer).
Quelle:http://religion.orf.at/projekt03/religionen/christentum/re_ch_fr_glaube_leid.htm 11.11.2009 10:30
Von diesen Überzeugungen war ich sehr beeindruckt. Wie unterschiedlich die Auffassungen im Christentum sind.
Mittwoch, 11. November 2009
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
das finde ich auch interessant, gut recherchiert. gruß up
AntwortenLöschen